Kontakt: 0221-67778890 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr

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AGB - ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN VON GENIUS REISEN GmbH

Unsere Reisebedingungen für sämtliche Programme von Academical Travels.

Academical Travels ist eine Marke der Genius Reisen GmbH, mit Sitz in Marburg an der Lahn.

Die Genius Reisen GmbH in den nachfolgenden Bestimmungen GR genannt, ist bei Zustandekommen eines Reisevertrages der entsprechende Vertragspartner. Für eine erfolgreiche Sprachreise oder einen Auslandsaufenthalt sind immer verbindliche und klare rechtliche Regelungen notwendig, weshalb wir die Teilnehmer unserer Reisen und Programme bitten, die nachfolgenden Bedingungen aufmerksam zu lesen. Alle diese nachfolgenden Bedingungen werden Inhalt des zwischen unseren Teilnehmern und der Genius Reisen GmbH zustande kommenden Vertrages, soweit sie anerkannt werden.

1. Anwendungsbereich dieser Reisebedingungen

1.1 Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für alle Reiseverträge mit GR über Sprachreisen, Auslandspraktika mit oder ohne Sprachkurse und alle anderen Programme für freiwillige Arbeit im Ausland mit oder ohne Sprachkurse, sowie für unter dem Begriff Roadtrips angebotene Rundreisen in Asien.

1.2 Soweit für bestimmte Verträge, die ein Auslandspraktikum oder freiwillige Arbeit beinhalten besondere Regelungen oder Vereinbarungen gelten, sind diese in den nachfolgenden Bedingungen gesondert vermerkt.

2. Zustandekommen des Reisevertrages

2.1 Mit der Buchung (Anmeldung) bietet der Kunde GR den Abschluss des Reisevertrages auf der Grundlage der hier genannten Bedingungen verbindlich an. Die Buchung kann nur über das unterschriebene Buchungsformular erfolgen, das der Kunde an GR per Post, E-Mail oder per Fax übermittelt.

2.2 Der Vertrag zwischen GR und dem Kunden kommt erst durch den Zugang der schriftlichen Buchungsbestätigung endgültig zustande. Die Buchungsbestätigung kann auch verbindlich per Fax oder per E-Mail an den Kunden versandt werden.

2.3 Wird die Anmeldung durch ein Unternehmen oder eine anderweitige Institution durchgeführt, ist immer das jeweilige Unternehmen oder die jeweilige Institution ausschließlicher Vertragspartner von GR. Dies gilt nur solange, wie keine anderen Vereinbarungen darüber getroffen werden.

2.4 Erfolgt die Anmeldung allerdings durch einen Kunden der ein Unternehmen, eine Institution oder einen Anderen als Rechnungsempfänger angibt (beispielsweise wenn der Kunden seinen Arbeitgeber oder ein Unternehmen, bei dem er Gesellschafter ist, als Rechnungsempfänger angibt), so bleibt der buchende Kunde jederzeit Vertragspartner von GR. Der Status des Vertragspartners bleibt für den buchenden Kunden unabhängig vom jeweiligen Empfänger der Rechnung bestehen und damit ist der buchende Kunde auch immer Zahlungspflichtiger.

2.5 Wird eine Buchung für minderjährige Teilnehmer durchgeführt, erfolgt mit der Anmeldung gleichzeitig ein Angebot für einen Reisevertrag für den teilnehmenden Minderjährigen, gesetzlich vertreten durch die Eltern oder sonstigen Sorgeberechtigten, sowie für diese selbst. Der minderjährige Teilnehmer sowie der gesetzliche Vertreter unterschreiben beide auf dem Anmeldeformular.

3.Besondere Bestimmungen für Reisen in Verbindung mit Praktika und freiwilliger Arbeit im Ausland

3.1 Für sämtliche Verträge, die ein Praktikum im Ausland oder freiwillige Arbeit im Ausland beinhalten, gelten folgende besondere Bestimmungen für den Abschluss des Vertrages:

3.2 Für alle Arten von Auslandspraktika mit oder ohne Sprachkurs und für alle Angebote für freiwillige Arbeit im Ausland gibt es jeweils gesondert auszufüllende Passagen im Anmeldeformular. Mit der Zusendung des Anmeldungsformulars bietet der Kunde GR den Abschluss des Vertrages verbindlich an. Das Formular muss ebenfalls unterschrieben per Post, E-Mail oder per Fax an GR versandt werden.

3.3 GR bestätigt die Buchung eines Kunden in Form einer Buchungsbestätigung, die dem Kunden schriftliche, per E-Mail oder per Fax zugesendet werden kann. Je nach Programm wird GR dem Kunden einen zusätzlichen Fragebogen zusenden oder weitere Informationen erfragen. Der Kunde kann auch einen schriftlichen Sprachtest zugesandt bekommen oder es wird unter Umständen ein Telefoninterview bzw. ein telefonischer Test mit dem Kunden durchgeführt.

3.4 Erfüllt der Teilnehmer alle notwendigen Anforderungen an das jeweilige Programm, so bekommt dieser seine endgültige, schriftliche Buchungsbestätigung. Der Vertrag zwischen GR und dem Kunden kommt erst mit dem Zugang dieser schriftlichen Buchungsbestätigung durch GR, die auch per E-Mail oder Fax übermittelt werden kann, rechtsverbindlich zustande.

3.5 Der Vertrag begründet hinsichtlich eines Praktikums oder eines freiwilligen Arbeitseinsatzes im Ausland nur Ansprüche nach Maßgabe der Vorraussetzungen und Leistungsalternativen gemäß Ziffer 4.3 der Reisebestimmungen.

4. Vertragliche Leistungen sowie Besonderheiten bei Verträgen mit Praktika und freiwilligen Arbeitseinsätzen im Ausland

4.1 Alle vertraglichen Leistungen die von GR erbracht werden, richten sich nach der jeweiligen Reisebeschreibung, der Buchungsbestätigung über die Reise, bzw. über das Programm und nach sämtlichen Hinweisen und Erklärungen über die Reise, die dem Teilnehmer bei der Anmeldung vorlagen oder bekannt sind. GR steht dem Teilnehmer bei allen Fragen rund um die Reise, vor allem bezüglich den Gegebenheiten im Reiseland zur Verfügung, weist aber darauf hin, dass der Teilnehmer sich über die jeweiligen gesetzlichen Rahmenbedingen und Vorschriften zu informieren hat. Der Teilnehmer hat sich vor allem über die jeweils geltenden Reise – und Visabestimmungen zu informieren und ist für deren Einhaltung selbst verantwortlich.

4.2 GR ermächtigt keine anderen Reisevermittler (wie z.B. einzelne Reisebüros oder Agenturen) und andere Leistungsträger ( wie z.B. Universitäten, Unternehmen oder Institutionen, in denen ein Praktikum abgeleistet wird, Hotels oder Beförderungsunternehmen) anderweitige oder sonstige Vereinbarungen zu treffen, verbindliche Auskünfte zu geben oder den vereinbarten Inhalt des Vertrages in irgendeiner Weise zu ändern oder andere, darüber hinausgehende Leistungen zuzusagen oder zu vereinbaren. Sämtliche Prospekte von Schulen, Universitäten oder Unterkünften sind für die Leistungspflicht von GR nicht erheblich, solange sie nicht von GR ausgehändigt wurden, außer dies wurde ausdrücklich mit dem Teilnehmer vereinbart.

4.3 Die gesonderten Bestimmungen über die vertragliche Leistungspflicht von GR bei Praktika oder freiwilligen Arbeitseinsätzen im Ausland sind:

4.3.1 Nach den vorangegangenen Bestimmungen in Ziffer 3.5 wird mit der Bestätigung über das gebuchte Programm durch GR, ein Anspruch auf die Bewerbung und die Vorstellung für eine konkrete Praktikumsstelle oder eine Stelle in einem Programm für einen freiwilligen Einsatz im Ausland begründet. Mit dem Zustandekommen des Vertrages und der Anmeldebestätigung durch GR wird jedoch kein tatsächlicher Anspruch auf die Zulassung zu dem jeweiligen Programm begründet.

4.3.2 Wenn sich die tatsächlichen Sprachkenntnisse oder die geforderten Leistungsnachweise des Teilnehmers vor Ort oder vor Antritt der Reise als nicht ausreichend erweisen sollten oder sonstige sachlich begründeten Tatsachen einer Teilnahme an dem jeweiligen Programm entgegenstehen, kann die Teilnahme durch den beteiligten Partner von GR oder durch die Praktikumsstelle abgelehnt werden. Um eine solche Ablehnung zu vermeiden, sollte der Teilnehmer unbedingt die unter Ziffer 10 genannten Verpflichtungen bezüglich seiner Angaben bei der Anmeldung beachten und diese einhalten.

4.3.3 Sollte es infolge sachlicher Gründe zu einer Ablehnung des Teilnehmers kommen, so hat der Kunden keinen Anspruch auf eine Ersatzleistung. Falls die gebuchte Unterkunft nicht mit der Praktikumsstelle zusammenhängt oder von der Praktikumsstelle zur Verfügung gestellt wird, hat der Kunde aber weiterhin Anspruch auf die gebuchte Unterkunft.

5. Rücktritt vor Reisebeginn

5.1 Der Kunde kann vor Beginn der Reise oder vor Beginn des jeweiligen Angebotes jederzeit davon zurücktreten, wobei der Rücktritt schriftlich an die nachstehend aufgeführte Anschrift von GR zu richten ist.

5.2 Macht der Kunde von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch oder tritt er die Reise, bzw. das Programm nicht an, so verliert GR den Anspruch auf den Reisepreis. Anstelle dessen kann GR eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktrittszeitpunkt getroffenen Vorkehrungen und Aufwendungen in Abhängigkeit des jeweiligen Reisepreises verlangen. Ausgenommen von einer Entschädigung sind Rücktritte, die von GR zu vertreten sind oder bei denen höhere Gewalt vorliegt.

5.3 Die Entschädigung richtet sich nach dem Zugangszeitpunkt der Rücktrittserklärung des Kunden bei GR und des vertraglich vereinbarten Termins des Antritts der jeweiligen Reise oder des jeweiligen Programms. Die Berechnung der Entschädigung durch GR erfolgte unter Berücksichtigung der üblicherweise ersparten Aufwendungen und einer möglichen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen. Da ein großer Teil der Aufwendungen durch GR bei einer Vermittlung eines Praktikums, eines Freiwilligendienstes oder einer Unterkunft in der Organisation zeitlich vor dem Aufenthalt entsteht, beträgt die Entschädigung in Abhängigkeit vom Reisepreis wie folgt:

a) bis zum 30. Tag vor Reiseantritt: 20%
b) ab dem 29., bis einschließend 15. Tag: 40%
c) ab dem 14., bis einschließend 8. Tag: 50%
d) ab dem 7. Tag bis zum Tag vor dem Reiseantritt: 75%
e) bei Nichtantritt der Reise oder einem Rücktritt
am eigentlichen Abreisetag: 90%

5.4 Anstelle der oben aufgeführten pauschalen Entschädigung behält sich GR vor, eine höhere und auf die tatsächlichen Aufwendungen bezogene Entschädigung zu fordern. In diesem Falle besteht allerdings die Verpflichtung, die Forderung zu belegen und dabei auch die eventuell eingesparten Aufwendungen und eine etwaige Verwendung der stornierten oder nicht angetretenen Reiseleistungen darzulegen und zu beziffern.

5.5 Gem. §651 b BGB hat der Kunde im Falle eines Rücktritts das Recht, einen Ersatzteilnehmer zu stellen. In diesem Falle ist GR berechtigt, eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 35,- Euro zu berechnen. Der Ersatzteilnehmer kann aber auch durch GR abgelehnt werden, insbesondere wenn dieser den Reiseanforderungen nicht genügt oder die Voraussetzungen des jeweiligen Programms nicht erfüllt. Tritt der Dritte in den Vertrag mit ein, so haften er und der Kunde als Gesamtschuldner für den Gesamtpreis und die durch den Eintritt des Dritten entstandenen Mehraufwendungen. GR empfiehlt dem Kunden dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung bzw. gegebenenfalls einer Reiseabbruchversicherung.

6. Umbuchungen und Änderungen sowie Nichtinanspruchnahme der Leistungen

6.1 Nach Abschluss des Vertrages besteht kein Anspruch des Kunden auf Änderungen oder Umbuchungen (bezüglich des Reisezeitpunktes, des Reiseziels, der Unterkunft, Transportart, Reiseantrittsort, Rückreisezeitpunkt, etc.). Sollte eine vom Kunden gewünschte Umbuchung möglich sein und von GR dennoch vorgenommen werden, so wird eine Umbuchungsgebühr von mindestens 75,- Euro pro Kunde und geänderter Reiseleistung erhoben werden. Bucht der Kunde mehrere Leistungen mit unterschiedlichen Reisezielen oder Programminhalten,kann die Umbuchungsgebühr pro Reiseziel bzw. Programm erhoben werden. Eine vom Kunden gewünschte Umbuchung auf ein anderes Reiseziel sowie Umbuchungen nach dem 30. Tag vor Reisebeginn können, wenn Sie überhaupt möglich sind, nur durch einen Rücktritt von der Reise gemäß Ziffer 5.2 bis 5.4 und einer gleichzeitigen Neuanmeldung erfolgen, es sei denn, GR verzichtet auf diese Neuanmeldung.

6.2 Werden einzelne, ordnungsgemäß angebotene Reiseleistungen vom Kunden aus ihm zurechenbaren Gründen (verfrühte Rückreise, sonstige zwingende Gründe) nicht in Anspruch genommen, so hat der Kunde keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. GR wird sich aber bemühen, die nicht in Anspruch genommenen Leistungen von den einzelnen Leistungsträgern erstattet zu bekommen. Eine Erstattung an den Kunden kann in einem solchen Fall erst erfolgen, wenn GR die in Anspruch genommenen Leistungen selber erstattet bekommen hat. Die Erstattung reduziert sich um sämtliche vom Leistungsträger erhobenen Gebühren. GR wird lediglich die eingesparten Kosten erstatten, d.h. die vom Leistungsträger zurückgezahlten Beträge abzüglich sämtlicher anfallender Gebühren und Kosten, die hierdurch entstehen. Sollte eine Erstattung gegen gesetzliche oder behördliche Bestimmungen verstoßen oder die entfallene Leistung unerheblich sein, so entfällt diese Verpflichtung für GR. Eine Erstattung durch GR kann nicht für einzelne Tage, sondern immer nur für volle Wochen stattfinden, wenn diese auch bei Buchung aufpreispflichtig sind. Würde der Kunde bei Buchung den gleichen Preis für die verfrühte Rückreise bezahlen, entfällt natürlich die Verpflichtung einer Rückerstattung für GR.

7. Bezahlung

7.1 Mit Vertragsabschluss und Zugang der Buchungsbestätigung sowie des Sicherungsscheines gemäß §651k BGB ist eine Anzahlung in Höhe von 25% des Reisepreises fällig. Die Anzahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Zugang des Reisesicherungsscheines auf das in der Buchungsbestätigung genannte Konto von GR zu zahlen und wird auf den Gesamtpreis angerechnet.

7.2 Die Restzahlung ist spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn zur Zahlung fällig und auf das gleiche Konto zu zahlen. Nach Eingang der Zahlung werden dem Teilnehmer, bzw. dem Reisenden die Reiseunterlagen schnellstmöglich zugesandt oder ausgehändigt.

7.3 Beträgt der Zeitraum zwischen der Buchungsbestätigung und dem Reisebeginn weniger als 6 Wochen, so ist der Gesamtpreis ohne eine vorherige Anzahlung fällig. Geht die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht fristgerecht auf das von GR genannte Konto ein, so ist GR berechtigt, nach Mahnung und Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und dem Kunden die Reiserücktrittskosten nach Ziffer 5 in Rechnung zu stellen. Für eine Mahnung berechnet GR 2,- Euro.

7.4 Es wird darauf hingewiesen, dass ohne eine vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen oder Teilnahme an dem jeweiligen Programm besteht. Wird der Reisepreis aus dem Ausland überwiesen, so erhöht sich der jeweilige Reisepreis um die jeweils gültige Bankgebühr.

8. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen durch GR

8.1 Verstößt ein Teilnehmer gegen die Gesetze, Sitten oder die Gebräuche des Gastlandes oder gegen die ihm vorher mitgeteilten Regeln des Programms oder einzelner Leistungen innerhalb des Programms, bzw. stört er das Programm nachhaltig, beeinträchtigt er das Miteinander in der jeweiligen Schule, Gastfamilie oder in der jeweiligen örtlichen Gemeinschaft in unzumutbarer Weise oder stört seine Mitreisenden in gleicher Art, so ist GR berechtigt den Vertrag zu kündigen. Gleiches gilt auch bei Störung der Durchführung eines Praktikums oder bei Störung berechtigter Interessen der jeweiligen Partnerinstitution oder der jeweiligen Organisation des Praktikums. Dies gilt insbesondere bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Beschädigung am Platz des Praktikums oder des jeweiligen Programms, in der Unterkunft oder im Haus der Gastfamilie. Gleiches gilt für die Verletzung der Hausordnung bzw. einem groben Verstoß gegen die Regeln in der jeweiligen Unterkunft.

8.2 Eine Kündigung durch GR setzt eine Abmahnung des Kunden voraus, es sei denn, das störende Verhalten des Kunden stellt eine schwerwiegende Verletzung seiner Vertragspflichten, eine erhebliche Gefährdung des Teilnehmers oder anderer Teilnehmer/ Mitreisender dar, oder der Teilnehmer weigert sich ohne einen sachlich gerechtfertigten Grund, seine vertraglichen Pflichten zu erfüllen. Eine schwerwiegende Verletzung der Vertragspflichten liegt auch dann vor, wenn der Teilnehmer grob gegen die ihm vor seinem Einzug mitgeteilte Hausordnung der jeweiligen Unterkunft oder des Praktikums bzw. Freiwilligendienstes verstößt. Die Abmahnung kann schriftlich oder per E-Mail durch GR direkt oder durch einen Vertragspartner von GR in deren Auftrag erfolgen.

8.3 Die Partner und Beauftragten von GR vor Ort sind bevollmächtigt, Abmahnungen vorzunehmen und unter den genannten Umständen ebenfalls Kündigungen gegenüber dem Teilnehmer auszusprechen. Kommt es zu einer berechtigten Kündigung des Reisevertrages so hat der Teilnehmer die Schule, das Praktikum, die Unterkunft oder Gastfamilie und das Programm zu verlassen. Der Teilnehmer, bzw. dessen gesetzlicher Vertreter hat in diesem Fall die Ab- und Heimreise auf eigene Kosten zu organisieren.

8.4 Im Fall einer solchen berechtigten Kündigung behält GR den Anspruch auf den vertraglich vereinbarten Reisepreis, erstattet jedoch den Anteil zurück, den GR an Aufwendungen gespart oder von seinen Partnern und den örtlichen Leistungsträgern zurückerstattet bekommt. Die Rückerstattung bezieht sich nur auf diesen Anteil und erfolgt erst, nachdem die jeweiligen Leistungsträger und Partner diesen Anteil an GR geleistet haben. Der Teilnehmer erhält in dem Fall einer solchen Kündigung eine nachprüfbare Abrechnung und ihm bleiben Einsprüche gegen diese vorbehalten.

8.5 Bis zum Beginn der Reise oder des jeweiligen Programms ist GR zur fristlosen Kündigung des Vertrages in den nachfolgenden Fällen berechtigt:

a) GR ist zur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn der Teilnehmer und/oder dessen gesetzlicher Vertreter schuldhaft falsche oder unvollständige Angaben über Umstände gemacht hat, die für den abgeschlossenen Vertrag von wesentlicher Bedeutung sind. Zu diesen Angaben gehören alle Angaben über den Personenstand des Teilnehmers (wie Name, Staatsangehörigkeit, Alter), über den Gesundheitszustand, Änderungen seiner schulischen oder universitären Leistungen, Allergien oder Essstörungen und vorhandene Vorstrafen. GR ist ebenfalls zur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn der Teilnehmer und/oder dessen gesetzlicher Vertreter schuldhaft ihrer vertraglichen Verpflichtung zuwiderhandeln, Änderungen solcher Umstände sind unverzüglich bei GR bekannt zu geben.

b) Eine Berechtigung zur Kündigung liegt nur dann vor, wenn die entsprechenden Umstände nicht bei Abschluss des Vertrages durch den Kunden bekannt gegeben worden sind und GR zu diesem Zeitpunkt keine Kenntnis über diese Umstände hatte, sowie die entstandenen Gründe für einen Rücktritt nicht durch eine Verletzung der im Vertrag festgehaltenen Pflichten von GR verursacht worden sind.

c) Kündigungen durch GR aufgrund einer Verschlechterung von schulischen oder universitären Leistungen oder aufgrund von Nichterreichen bestimmter Leistungsmerkmale, wie beispielsweise bestimmter Durchschnitts- oder Mindestpunktzahlen oder bestimmter Noten ist nur dann zulässig, wenn diese Merkmale in der Programmbeschreibung, der Leistungsbeschreibung oder in sonstiger Weise bei Vertragsabschluss oder vor diesem konkret als Voraussetzung für eine Teilnahme an dem jeweiligen Programm genannt wurde.

d) Im Fall einer solchen in den vorangegangenen Ziffern beschriebenen Kündigung durch GR gelten die Bestimmungen aus Ziffer 8.4

9. Vorschriften des Reiselandes bezüglich Einreisebestimmungen und Visum, sowie Pass-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften

9.1 Der Kunde hat sich über die jeweiligen Landesvorschriften zu Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften bzw. über die bestehenden Regelungen zu Impfungen selbst und eigenverantwortlich vor Reisebeginn zu informieren. GR weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass bei bestehenden Besonderheiten im Personenstand des Teilnehmers, vor allem in Fällen doppelter Staatsbürgerschaft oder Staatenlosigkeit, vor Beginn der Reise mit dem jeweiligen Konsulat Rücksprache genommen werden sollte.

9.2. Neben der Konsultation eines Arztes empfehlen wir unseren Teilnehmern ausdrücklich, einen ausreichenden und dem Zweck und der Dauer des Auslandsaufenthaltes angemessenen Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen und die für das Reiseland geltenden Reise- und Sicherheitswarnungen (beispielsweise des Auswärtigen Amtes) zu beachten.

9.3 Der Kunde ist damit verantwortlich für das Einhalten sämtlicher Visa- und Passvorschriften, das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente und für die Einhaltung sämtlicher Zollvorschriften, insbesondere Ein- und Ausfuhrbeschränkungen von Waren und Devisen, sowie sämtlicher Gesundheitsvorschriften und eventuell erforderlichen Schutzimpfungen. Entstehen aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften Nachteile für den Kunden, beispielsweise Rücktritts- oder Rückreisekosten, Strafzahlungen oder Ordnungsgelder, so gehen diese ausschließlich zu Lasten des Kunden.

10. Obliegenheiten des Kunden/Teilnehmers im Besonderen

10.1 Im Rahmen der Anmeldung zum jeweiligen Programm oder der Reise ist der Teilnehmer verpflichtet, vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Dies gilt insbesondere für die Angaben in den schriftlichen Anmeldeunterlagen und die eventuell telefonisch durchgeführten Befragungen bei der Bewerbung für Praktika im Ausland und Auslandsaufenthalte mit Schulbesuch oder in Verbindung mit einem Programm für freiwillige Arbeit.

10.2 Neben den wahrheitsgemäßen Angaben bei der Anmeldung ist der Teilnehmer verpflichtet, alle von GR geforderten Sprachtests, entweder vor der Abreise oder bei der tatsächlichen Zulassung zum Praktikum, persönlich und ohne jede fremde Hilfe, bzw. ohne nicht zugelassene Hilfsmittel durchzuführen. Es wird ausdrücklich auf eine mögliche Nichtzulassung zum Praktikum oder zum Studienprogramm gemäß Ziffer 4.3 als Konsequenz einer Nichtbefolgung dieser Verpflichtung hingewiesen.

11. Obliegenheiten des Kunden/ Teilnehmers im Allgemeinen

Bei allen Reisen und Programmen von GR in Verbindung mit einem Auslandsaufenthalt, ist die sich aus § 651 d Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Anzeige von Mängeln oder Nichteinhaltung von Leistungen wie folgt konkretisiert.

11.1Wird eine vereinbarte Leistung mangelhaft oder nicht erbracht, so ist der Reisende/ Teilnehmer verpflichtet und berechtigt, die Mängel unverzüglich anzuzeigen und unter

angemessener Fristsetzung Abhilfe zu verlangen. Die Anzeige hat unverzüglich gegenüber der örtlichen Vertretung (einer in den vertraglichen Unterlagen genannten Reiseleitung oder Agentur) oder direkt gegenüber GR zu erfolgen.

11.2 Der Teilnehmer erhält spätestens bei Übergabe der Reiseunterlagen die jeweilige Vertretung vor Ort sowie deren Kontaktdaten genannt. Ist eine örtliche Vertretung oder eine generelle Reiseleitung nicht geschuldet, besteht seitens des Teilnehmers die Verpflichtung, den aufgetretenen Mangel direkt gegenüber GR unter der nachstehenden Anschrift anzuzeigen.

11.3 Findet der Unterricht bei einem Programm nicht in einer Schule oder einer Universität statt, so ist der Teilnehmer in der Pflicht, einen Mangel gegenüber der in den Reiseunterlagen genannten Person oder direkt gegenüber GR anzuzeigen und unter angemessener Fristsetzung Abhilfe zu verlangen.

11.4 Es besteht seitens GR keine Bevollmächtigung von Partnerorganisationen, Agenturen, Schulen, örtlichen Betreuungs- und Kontaktpersonen oder anderen Leistungsträgern, Ansprüche gegenüber GR anzuerkennen. Weiterhin ist keine der hier genannten Partnerorganisationen oder Personen befugt, Mängel zu bestätigen.

11.5 Die Ansprüche des Reisenden/ Teilnehmers entfallen nur dann nicht, wenn seine Mängelanzeige unverschuldet unterbleibt oder unverschuldet nicht rechtzeitig erfolgt.

11.6Wird eine Reise oder die Teilnahme an einem Programm durch einen Reisemangel erheblich und in unzumutbarer Weise beeinträchtigt, so kann der Teilnehmer den Reisevertrag kündigen. Dies gilt ebenfalls, wenn eine Reise oder eine Teilnahme an einem der Programme aufgrund eines erheblichen Mangels und einem daraus resultierenden und für GR erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Eine Kündigung ist generell erst zulässig, wenn der Kunde GR eine angemessene Frist zur Beseitigung eingeräumt hat und GR, oder wenn vertraglich als Ansprechpartner vereinbart, deren Beauftragte (bevollmächtigte Reiseleitung oder Agentur) eine solche Frist ohne Abhilfe haben verstreichen lassen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht in Fällen, in denen eine Abhilfe unmöglich ist oder von GR oder deren Beauftragten ausdrücklich verweigert wird.

11.7 Wird eine durch den Reiseteilnehmer vorgenommene und nach den hier genannten Bestimmungen zulässige Kündigung vorgenommen, bestimmen sich die Rechtsfolgen nach Kündigung nach § 651 e Abs. 3 und Abs. 4 BGB.

12. Haftungsbeschränkungen

12.1 GR haftet nicht für Mängel an Leistungen oder Leistungsstörungen sowie Sach- oder Personenschäden, die mit Leistungen zusammenhängen, die von GR lediglich vermittelt werden. Unter diese Leistungen fallen alle Fremdleistungen, wie zusätzliche Reisen vor Ort, Ausflugspakete, Besuche von Sport-, Theater- oder sonstigen Veranstaltungen, zusätzlichen Beförderungs- und Transferleistungen von und zu dem Ausgangs- bzw. Zielort der Reise oder des Programms, wenn sie nicht ausdrücklich als Eigenleistungen von GR aufgeführt sind. Werden diese Leistungen bereits bei Vertragabschluss gebucht, so wird GR diese ausdrücklich als Fremdleistungen ausweisen und den jeweiligen Vertragspartner nennen.

12.2 GR haftet jedoch für ausdrücklich vereinbarte Flugleistungen im Rahmen eines Pauschalangebotes, wenn diese Flugleistungen nicht ausschließlich vermittelt werden. Eine Flugbuchung im Auftrag des Kunden, ohne ausdrückliche Einbindung in ein Pauschalangebot, ist immer eine Fremdleistung, bei der von GR keine Haftung für Schäden in Zusammenhang mit dieser Leistung übernommen wird.

12.3 Für alle Schäden, die nicht Körperschäden sind, beschränkt sich die Haftung auf den dreifachen Reisepreis, wenn ein Schaden des Reisenden weder grob fahrlässig, noch vorsätzlich verursacht wurde und wenn GR für den Schaden nur durch ein Verschulden eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

12.4 Die deliktische Haftung von GR für Sachschäden ist auf die Haftungshöchstsumme je Kunde und Reise, vom Zweifachen des Reisepreises beschränkt, soweit diese Schäden nicht auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz von GR zurückzuführen sind.

13. Identität der ausführenden Luftfahrtunternehmen

13.1 Die EG-Verordnung Nr. 2111 vom 14.12.05 verpflichtet Reiseveranstalter, Reisevermittler und Vermittler von Beförderungsverträgen, Reisende vor der entsprechenden Flugbeförderung über die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten, sobald diese feststeht. Soweit dies bei Buchung noch nicht der Fall ist, muss zunächst die wahrscheinlich ausführende Fluggesellschaft angegeben werden. Bei Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft nach erfolgter Buchung ist der Kunde unverzüglich zu unterrichten.

13.2 Die Nennung der ausführenden Gesellschaft durch GR begründet für den Kunden keinen vertraglichen Anspruch auf eine Beförderung mit genau der genannten Fluggesellschaft/en, wenn dieser Anspruch nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Ist ein Wechsel der Fluggesellschaft vertraglich nicht ausgeschlossen, so bleibt dieser GR ausdrücklich vorbehalten

13.3 Eine der EG-Verordnung entsprechende Liste von Fluglinien, denen die Nutzung des Luftraumes über den EG-Mitgliedsstaaten untersagt ist (so genannte „Black List“) kann in den Geschäftsräumen von GR eingesehen werden.

14. Verjährung und Ausschluss von Ansprüchen

14.1 Der Kunde hat Ansprüche aufgrund nicht vertragsgemäßer Erbringung einer Reiseleistung innerhalb von 4 Wochen nach dem vertraglich vorgesehenen Beendigungszeitpunkt der Reise gegenüber GR geltend zu machen. Die Geltendmachung der Ansprüche kann nur fristwahrend erfolgen, wenn sie gegenüber GR unter der nachstehend genannten Anschrift erfolgt. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn die Nichteinhaltung der Frist ohne eigenes Verschulden des Kunden verursacht wurde.

14.2 Ausgenommen sind Gepäckschäden, Gepäckverlust oder Verzögerungen bei Gepäckzustellungen im Zusammenhang mit Flügen, wenn diese Flüge Eigenleistungen von GR sind. Eine fristgerechte Meldung hat hier bei Gepäckverlust unverzüglich zu erfolgen, bei Gepäckverspätung innerhalb von 14 Tagen nach Aushändigung/Zustellung des Gepäckstückes.

14.3 Wird eine Flugleistung von GR lediglich vermittelt, so ist der entstandene Schaden bei der ausführenden Fluggesellschaft und nach deren vertraglich bestimmten Fristen zu melden.

14.4 Ansprüche des Reisenden/ Teilnehmers nach § 651c bis 651f BGB verjähren innerhalb eines Jahres. Hiervon ausgenommen sind Ansprüche des Reisenden/ Teilnehmers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit oder Fälle eines groben Verschuldens des Reiseveranstalters oder seiner Erfüllungsgehilfen. In diesen Fällen gilt die gesetzliche Verjährung von 2 Jahren. Der Beginn der Verjährung erfolgt an dem Tag, an dem die Reise dem Vertrage nach enden sollte. Sie wird durch eine Verhandlung zwischen GR und dem Kunden über den bestimmten Anspruch gehemmt, bis eine der beiden Parteien die weitere Verhandlung verweigert. Wird eine Verjährung gehemmt und entfällt der Grund für eine Hemmung, so tritt die Verjährung zum Schutze des Kunden frühestens drei Monate nach dem Wegfall der Hemmung ein.

15. Rechtswahl und Gerichtsstand

15.1 Für den Vertrag zwischen GR und dem Kunden/Teilnehmer kommt ausschließlich deutsches Recht zur Anwendung, welches auch für das gesamte Rechtsverhältnis gilt.

15.2 Kommt es zu einer Klage gegenüber GR, so kann diese nur am Sitz der Gesellschaft erfolgen.

15.3 Für Klagen von GR gegen einen Kunden ist der jeweilige Wohnsitz des Kunden maßgeblich. Bei Klagen gegen Kunden oder gegen Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sind, deren Wohnsitz oder deren gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Erhebung einer Klage unbekannt ist oder die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, wird als Gerichtsstand der Sitz von GR vereinbart.

16. Datenschutz

16.1 Die aufgrund einer Anfrage oder Anmeldung von GR erfassten Daten der Teilnehmer werden ausschließlich zur Abwicklung der Reise und Kundenbetreuung gem. den Vorschriften des BDSG und des TMG verwendet.

Sitz der Gesellschaft: Marburg an der Lahn

Geschäftsadresse:

Anna-Schneider-Steig 3

50678 Köln

Ansprüche des Reisenden/ Teilnehmers nach § 651c bis 651f BGB verjähren innerhalb eines Jahres. Hiervon ausgenommen sind Ansprüche des Reisenden/ Teilnehmers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit oder Fälle eines groben Verschuldens des Reiseveranstalters oder seiner Erfüllungsgehilfen. In diesen Fällen gilt die gesetzliche Verjährung von 2 Jahren. Der Beginn der Verjährung erfolgt an dem Tag, an dem die Reise dem Vertrage nach enden sollte. Sie wird durch eine Verhandlung zwischen GR und dem Kunden über den bestimmten Anspruch gehemmt, bis eine der beiden Parteien die weitere Verhandlung verweigert. Wird eine Verjährung gehemmt und entfällt der Grund für eine Hemmung, so tritt die Verjährung zum Schutze des Kunden frühestens drei Monate nach dem Wegfall der Hemmung ein.

 

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