Kambodscha - Das vergessene Königreich

KambodschaNach der französischen Kolonialzeit und der Schreckensherrschaft der Roten Khmer hat sich Kambodscha von den Jahren der Unterdrückung erholt und gilt heute als touristischer Geheimtipp. Das Land ist eines der letzten unentdeckten Schätze Südostasiens und lockt mit viel unberührter Natur, ausschweifenden Landschaften und jahrhundertealter Kultur. Zudem reizt das attraktive Preisniveau, das oftmals unter dem der benachbarten Staaten liegt. Die Hauptstadt Phnom Penh liegt am Ufer des Mekong und verzaubert mit ihrem städtischen Charme. Chaotisches, buntes Treiben kann man in der ganzen Stadt beobachten. Vor allem das französische Viertel, die lange Strandpromenade und die zahlreichen Tempel sind einen Besuch wert. Die Landschaft Kambodschas wird von Gebirgen beherrscht, bietet aber ebenso traumhafte Strände im Süden des Landes und einige bezaubernde Naturparks. Die Kambodschaner sind ein ruhiges und bescheidenes Volk, welches tief im Herzen mit dem Buddhismus verwurzelt ist. Stück für Stück besinnen sie sich heute auf ihre Kultur, die von der früheren Khmer Hochkultur herrührt. Traditionen und Bräuche, sowie bauliche Zeugnisse dieses Volkes hinterlassen noch heute Spuren im ganzen Land. Genau deshalb sollte man bei einer Reise nach Kambodscha auch nicht verpassen, das Weltkulturerbe Angkor zu besichtigen. Die einstige Hauptstadt der Khmerkultur birgt einen gewaltigen Tempelkomplex und ist das Aushängeschild des gesamten Landes.

Die Provinz Oddar Meanchey im Norden Kambodschas war im Bürgerkrieg die letzte Festung der Roten Khmer und bietet einige Sehenswürdigkeiten in diesem Zusammenhang. Die Hauptstadt ist die kleine Stadt Samraong, in der auch unsere Freiwilligenprogramme stattfinden.