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Meine Erfahrungen mit Academical Travels in London Empfehlung

Erfahrungen mit Academical Travels in London  Erfahrungen mit Academical Travels in England  Auslandspraktikum mit Academical Travels in England

Caren über ihr Auslandspraktikum Jura in England mit Academical Travels

Mein Praktikum habe ich über Academical Travels gebucht und es fand in einer Kanzlei in London statt. Ich habe dort für zehn Wochen in einem Team von unter anderem sieben Anwälten gearbeitet. Meine Arbeitszeit war montags bis freitags von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr. Spezialisiert ist die Kanzlei unter anderem auf Arbeitsrecht, Mobiliarsachenrecht (Eigentumsübertragungen), Familienrecht, Immigrations-und Asylrecht.

Gewohnt habe ich in einem typisch britischen Einfamilien-/Reihenhaus. Das Haus war im Zentrum von London, sodass nur sehr kurze Wege nötig waren, um die begehrten Londoner Plätze wie Oxford Street, Piccadilly Circus oder Westminster zu besuchen. In dem Haus hatte ich ein Zimmer gemietet, ausgestattet mit Bett, Schrank und Schreibtisch. Küche, Wohnzimmer, Garten und Bad wurden von allen Mitbewohnern gemeinsam genutzt. Meine Mitbewohner kamen aus vielen verschiedenen Ländern, unter anderem Italien, Frankreich, Niederlande, China oder Marokko. Alle meine Mitbewohner waren Studenten, von denen die meisten ebenfalls für 2-6 Monate Praktika absolvierten. Alle paar Wochen zog jemand aus und ein neuer Student zog ein. Insgesamt wohnten wir zu sechst in dem Haus.


 

Die Arbeit als Office/Legal Assistance

Gearbeitet habe ich als Office/Legal Assistance. Ich bekam viele verschiedene Aufgaben und erhielt Einblicke in unterschiedliche Bereiche.
Zu Beginn meines Praktikums wurde mir mein Arbeitsplatz gezeigt. Ich hatte meinen eigenen Schreibtisch inklusive Computer und Telefon. Dies stellte sich als sehr nützlich heraus, da ich sowohl den Computer als auch das Telefon durchgehend in Gebrauch hatte. Zu meinen täglichen Aufgaben gehörte es unter anderem, Telefonanrufe zu beantworten. Bereits an meinen ersten Tagen sprach ich daher mit Klienten, Gerichten, anderen Kanzleien sowie Banken und der Legal Aid Agency. Meine Aufgabe war es, Fragen zu beantworten, Nachrichten aufzunehmen oder weiterzuleiten. Natürlich gab es anfangs sowohl fachliche als auch sprachliche Probleme, allerdings dauerte es nicht lange und die Telefonate wurden selbstverständlich. Desweiteren war eine meiner täglichen Aufgaben, E-Mails, Briefe und Rechnungen an Klienten oder Gerichte zu verfassen. Schwierig dabei war ebenfalls zum einen das Fachliche und natürlich auch, eine elegante und gut klingende englische Satzstellung zu finden, die den Anforderungen der Kanzlei gerecht wurde. Doch mit jeder Woche ging es besser, da man sowohl fachlich viel mehr verstand und es mit der Zeit sehr viel leichter war, mit der englischen Sprache umzugehen. Morgens wurde mir oft ein Stapel Akten auf den Tisch gelegt, die ich alle an demselben Tag bearbeiten sollte, das heißt Briefe schreiben, Rechnungen schreiben oder andere Dinge nachgucken und kontrollieren. Dabei erhielt ich Einblicke in leichte und schwierige Fälle, aber auch Fälle, die einen persönlich beschäftigen und solche, die man sonst nur von Filmen erwartet. Ich konnte weiterhin sehen, wie die Fall- und Problemlösung in Großbritannien funktioniert und wie der Umgang mit dem englischen Recht bzw. mit dem englischen Richterspruch ist. Eine weitere tägliche Aufgabe war es, die eingehende und die aufgehende Post zu verwalten und zu organisieren. Dazu gehörten unter anderem die exakte Dokumentation sowie die Kontrolle, dass alles vollständig und richtig verschickt wird.
Neben meinen täglichen Aufgaben bekam ich natürlich weitere Aufgaben. So durfte ich mit Anträgen zum Beispiel zu den Royal Courts Of Justice. Dort sollte ich Anträge einreichen, Klagen einreichen, Geldgeschäfte erledigen und vieles mehr. Weiterhin habe ich Bankgeschäfte erledigt. Daneben bekam ich mehrere Fälle, um die ich mich zu kümmern hatte. Dazu gehörte es unter anderem, auf Fristen zu achten und den Klienten immer auf dem aktuellen Stand zu halten.
An manchen Tagen wurde ich in die zweite Kanzlei in Wallington geschickt, um dort auszuhelfen.
All unsere Fälle wurden in ein Computersystem eingegeben und verwaltet. Dies gehörte ebenfalls zu meinen Aufgaben. Ich habe neue Akten geöffnet und diese verwaltet. Dazu gehörte unter anderem, die Rechnungen, sofern welche anstanden, zügig zu bearbeiten bzw. zu schreiben. Daneben durfte ich die Finanzen der Kanzlei auf dem neusten Stand halten und Einzahlungen oder Auszahlungen in ein weiteres Computersystem eintragen.

Die Arbeit aus persönlicher Sicht

Mir persönlich hat meine Arbeit sehr gut gefallen, auch wenn es mir besonders am Anfang meines Praktikums, wie bereits kurz erwähnt, nicht immer leicht gefallen ist. So wurde ich direkt am ersten Tag an das Telefon gesetzt, ohne genau zu wissen, was ich den ratlosen Klienten und den fragenden Anwälten sagen kann bzw. wie ich ihnen helfen kann. Es gab sehr viel Neues zu lernen und ich brauchte anfangs für meine Briefe sehr viel länger als ein paar Wochen später. Mit der Zeit wurde es immer leichter. Nach und nach bekam ich schwierigere Fälle und mehr Aufgaben. Je mehr man lernte, desto mehr machte die Arbeit Spaß. Gegen Mitte und Ende meiner Praktikumszeit konnte ich meine Aufgaben selbstständig machen und es klappte immer besser.

Erlebnisse in London

In London zu leben, wenn auch nur für wenige Wochen oder Monate, möchte ich nicht missen. Ich habe nicht nur auf der Arbeit viel erlebt, sondern auch in meiner Freizeit sehr viel unternommen: Buckingham Palace, Oxford Street, Piccadilly Circus, Big Ben und London Eye, Tower Bridge, Soho, Greenwich und vieles mehr wurde besucht. Dank meiner Unterkunft in einem Haus voller Studenten aus verschiedenen Ländern habe ich tolle Leute und interessante Kulturen kennengelernt. Zusammen haben wir sehr viel unternommen, wir haben die Touristenseite von London erkundet aber auch eine ganz andere Seite von London erlebt. Eine Seite, die wir erst nach Wochen gesehen haben, die man sieht, wenn man sich löst von den typischen Touristentouren und einfach versucht, ein Londoner für eine kurze Zeit zu sein. Dank der vielen Freunde, die ich dort kennengelernt habe, fühlte sich London schnell wie zu Hause an.

Auslandspraktikum mit Academical Travels Fazit über mein Auslandspraktikum in England mit Academical Travels

Alles in allem hatte ich eine tolle Zeit in London. Auch beim Praktikum habe ich sehr viel gelernt. Ich konnte nicht nur mein Englisch verbessern, sondern auch einiges über das „UK-Law“ lernen. Im Rückblick hat alles viel besser geklappt, als ich anfangs erwartet hätte und ich würde ein Praktikum mit Academical Travels in London in der Kanzlei gerne nochmal absolvieren.

Viele Grüße, Caren